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Infusionstherapie 

Der Sinn einer Infusionstherapie

Ziel einer Infusionstherapie ist das Aufheben von Mangelzuständen bestimmter Mikro- und Makronährstoffe, die in den Laboranalysen sehr häufig festgestellt werden. Sie ist die Grundlage für eine sinnvolle Regeneration und Förderung der Zell-, v.a. der Mitochondrienfunktion. Die Infusion, die indivuduell für Sie zusammengestellt wird, enthält Aminosäuren (z.B. Glycin, Glutamin, Taurin, Cystein, Carnithin, Carnosin, Arginin, Glutathion. Spurenelemente und Mineralstoffe wie zum Beispiel Zink, Selen, Magnesium, Calcium, Kalium sowie Vitamine (Vitamin C und B-Komplex). Individuell werden noch Zusätze hinzugegeben, die bei der vorangegangenen Laboruntersuchung im Defizit waren.

Vorteile einer Infusion

Über einen Zugang in eine Vene des Patienten kann man prinzipiell jede Art der Infusion zuführen. Vorteile einer Infusionstherapie sind die genaue Dosierung, die individuelle Zusammensetzung Mischung sowie die Umgehung des Verdauungstraktes, der häufig aufgrund vorhandener Funktionsstörungen gar nicht in der Lage ist, die Mikro- und Makronährstoffe überhaupt komplett aufzunehmen.

Anwendung in der täglichen Praxis

Die Infusion wird täglich, mehrfach oder einmal die Woche oder alle zwei bis vier Wochen verabreicht. Die Häufigkeit der Infusionsgabe hängt vom jeweiligen Krankheitsbild und dem gesamten Behandlungskonzept, welches mit dem Patienten vereinbart wurde, ab.

Eine einzige Infusion macht noch keinen Therapieerfolg aus. Häufig werden Serien von 10-15 Infusionen verabreicht, und je nach Krankheitsbild und Befundkontrollen ist es sinnvoll, diese Therapie regelmäßig zu wiederholen. Aber auch dies wird im Einzelfall individuell festgelegt.

Indikation für eine Infusionstherapie

Die Infusionstherapien werden in meiner Praxis therapeutisch eingesetzt. In der Therapie von Erkrankungen zählt dann einzig und alleine der Therapieerfolg, ob es also gelingt, die Ursachen der Krankheit aufzuspüren und erfolgreich zu behandeln. Häufig kommen die Infusionstherapien zur Anwendung bei chronischen Erkrankungen, seien es entzündliche, degenerative und auch bösartige Erkrankungen, nachgewiesene Mangelzustände von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren.

Zu den häufigen Einsatzgebieten für eine Infusionstherapie bei chronischen Erkrankungen zählen folgende Erkrankungen:

  •  Alle Formen des Burn-Out-Syndroms und des Energiemangel-Syndroms

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Durchblutungsstörungen, Zustand nach Herzinfarkt bzw. Schlaganfall)

  • Arteriosklerose

  • Bluthochdruck

  • Funktionsstörungen des Immunsystems mit rezidivierenden Virus-, Pilz- und Bakterieninfektionen
  • degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates (Arthrose, chronische Schmerzen am Bewegungsapparat)
  • Alle Formen der chronischen Entzündung
  • Typische s.g. “Alterserkrankungen” wie M. Alzheimer, M. Parkinson, alle Formen der Demenz
  • Viele neurologische und psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen, Restless legs Syndrom u.a.
  • Alle Formen allergischer Erkrankungen (Heuschnupfen, Asthma u.a.m.)

    Sexualfunktionsstörungen wie Impotenz, Frigidität,

  • Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus, Cholesterinerhöhung
  • Störungen im Hormonsystem
  • Autoimmunerkrankungen als Funktionsstörung des Immunsystems
  • Frühzeitige Alterungsprozesse
  • Bösartige Erkrankungen (Krebs)
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